Godetiet - Die Klinik für Mutter und Kind

Corona: Mütter-/Mutter-Kind-Kliniken im Müttergenesungswerk bleiben geöffnet

Berlin, 3. November 2020. Gestern hat der bundesweite Teil-Lockdown begonnen, den Bund und Länder zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen haben. Die Kliniken im Müttergenesungswerk bleiben geöffnet und setzen ihr Kurangebot für Mütter, Väter und pflegende Angehörige fort.

Die Verunsicherung unter den Müttern, die eine Kur beantragt haben, ist groß.

Viele machen sich Sorgen, dass die Kurmaßnahme jetzt kurzfristig abgesagt werden könnte oder dass aufgrund eingeschränkter Reisemöglichkeiten die Kur nicht angetreten werden darf. Und es bestehen Bedenken: Die Angst vor einer Infektion und damit auch einer möglichen Ansteckung der Familie schwingt bei vielen kurbedürftigen Müttern mit. Auch die Kinder wollen viele nach der wochenlangen Aussetzung des Schulbetriebs und der Kita nicht schon wieder aus dem gerade erst zurückgewonnenen Alltag reißen.

 

MGW-Kliniken sind gut vorbereitet

Die Kliniken für Vorsorge- und Rehabilitationsmaßahmen sind gut auf die Ausnahmesituation in der Pandemie eingestellt und bieten einen geschützten Rahmen. In Abstimmung mit den jeweiligen Gesundheitsämtern haben alle Kliniken eigene Abstands- und Hygienekonzepte, die auch Corona-Testungen einschließen, um für die größtmögliche Sicherheit von Patient*innen und Mitarbeiter*innen zu sorgen. In sehr vielen Kliniken ist die Belegung deutlich eingeschränkt. Therapiemaßnahmen finden in kleinen geschützten Gruppen statt. In den Mutter-Kind-/Vater-Kind-Kuren liegt ein besonderes Augenmerk auf den Kindern und die Mutter-Kind-/Vater-Kind-Beziehung. Alle Kliniken bieten neben qualifizierter Kinderbetreuung auch schulbegleitenden Unterricht an – von der Hausaufgabenbetreuung bis zur Klinikschule. Die Kinder bleiben so auf dem Laufenden und versäumen keine weiteren Lerninhalte.

 

Kurmaßnahmen sind jetzt sinnvoll

Gerade jetzt sind v. a. viele Mütter besonders auf eine Kur angewiesen. Kein Wunder, denn die Belastungen sind seit Monaten besonders hoch, viele haben schon lange auf ihre Kur gewartet. „Eine Kur – auch jetzt – ist die Chance, weg vom Stress zu Hause, in dem geschützten Rahmen einer Kurklinik, mit Unterstützung von Expert*innen für die eigene Gesundheit an Körper und Geist zu sorgen,“ ermutigt Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks, „oder, wie es eine Mutter kürzlich nach ihrer Kur formulierte: ‚Man kann wieder zu sich finden, Kraft tanken und bekommt Lebensfreude und Mut für das Kommende zurück.‘“

  

Weitere Informationen und Kontakt:

Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk

Kontakt: Anne Schilling

Bergstraße 63, 10115 Berlin

Tel.: 030 330029-0

Fax: 030 330029-20

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www.muettergenesungswerk.de

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Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online: www.muettergenesungswerk.de/spenden

70 Jahre Müttergenesungswerk: Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk (MGW) wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Gesundheit von Müttern und inzwischen auch von Vätern und pflegenden Angehörigen. Unter dem Dach des MGW arbeiten fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Fachverband/Arbeitsgemeinschaft (AWO, DRK, EVA, KAG, Parität) zusammen. Besonders zeichnet sich das MGW mit dem MGW-Qualitätssiegel in allen anerkannten Kliniken und durch das Konzept der Therapeutischen Kette im MGW-Verbund aus. Diese umfasst die kostenlose Beratung der Betroffenen bei über 1.000 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände für Fragen rund um die Kurmaßnahmen für Mütter und Mutter-Kind bzw. Vater-Kind sowie pflegende Angehörige, die Kurmaßnahme in den über 70 vom MGW anerkannten Kliniken und die Nachsorgeangebote vor Ort. Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender. Das Müttergenesungswerk benötigt Spenden, z. B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Beratung und Nachsorgeangebote sowie für Informations- und Aufklärungsarbeit.

Pressemitteilung

 

Berlin, 10. September 2020. Vor allem Mütter und Kinder waren auf Grund des Corona bedingten Lockdowns hohen familiären Belastungen ausgesetzt, aber auch Väter und pflegende Angehörige. Der Bedarf an stationären Kurmaßnahmen ist sehr hoch. Seit längerer Zeit konnten trotz hoher Nachfrage keine stationären Kurmaßnahmen durchgeführt werden. Inzwischen haben die vom Müttergenesungswerk anerkannten medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationskliniken wieder die Versorgung aufgenommen, viele immer noch mit eingeschränkter Auslastung. Eine Verlängerung des „Rettungsschirms“ für die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken ist deshalb dringend erforderlich – denn deren finanzielle Situation ist unsicher und existenzbedrohend. Das betrifft dann auch tausende kurbedürftige Mütter mit erheblichen gesundheitlichen Problemen, die keine Kurmaßnahme antreten könnten.

 

 

Pressemitteilung


Hochkarätige RednerInnen bei der MGW-Trägerkonferenz (18.04.18)

Am 16. und 17. April fand die Konferenz der Klinikträger in Berlin statt – u.a. mit der neuen Familienministerin Dr. Franziska Giffey

 

 

 

Pressemitteilung

Weiterhin viel zu tun bei der Gleichstellung von Frauen und Männern

 

 

 

Pressemitteilung

Auf der Jahrespressekonferenz am 10.10.2017 stellte das Müttergenesungswerk Zahlen und Fakten für das Berichtsjahr 2016/17 vor.

 

 



Mutter Kind Klinik Godetiet, Kühlungsborn

Im Augenblick leben
Mich aus vollem Herzen freuen.
Von Herzen lachen, von Herzen lieben, von Herzen traurig sein.
Aus vollem Herzen da-sein.
Wie ein Kind, das im Augenblick lebt.